Augenarzt Drin. Ingrid Boldin,  Priv. Dozin., Facharzt f. Augenheilkunde u. Optometrie

Botulinumtoxin

Allgemeines Botulinumtoxin Typ A ist ein medizinischer Wirkstoff, der seit über 20 Jahren in der Neurologie und bei Muskelerkrankungen bei Kindern eingesetzt wird. Botox ist der generische Name des Arzneimittels, der von dem Bakterium Clostridium botulinum unter als Exotoxin ( Eiweiß ) produziert wird. Ursprünglich wurde Botox zur Behandlung von Lidmuskelverkrampfungen eingesetzt. Inzwischen sind über 200 Erkrankungen bekannt, die durch Botox behandelt werden können, u.a. Migräne, Tinnitus, übermäßiges Schwitzen, Muskelspastiken bei Kleinkindern, Marisken etc. Die ästhetische Indikation für eine Botoxbehandlung besteht, wenn durch zu viele tiefe Falten der Gesichtsausdruck unfreundlich, vorgealtert und unausgeglichen erscheint. Die Dosis für eine Gesamtbehandlung liegt bei etwa 50 Einheiten, eine Ampulle. Die letale Dosis bei Menschen liegt bei schätzungsweise etwa 5000 Einheiten, also etwa 50 Ampullen. Zum wirksamsten Einsatz kommt Botulinumtoxin bei Mimikfalten. Diese entstehen im Laufe eines Lebens durch fortgesetzte und wiederholte Bewegung des Gesichts wie Lachen und Stirnrunzeln. Wohl dosiert gespritzt, kann es bei der Behandlung von Mimikfalten sehr effektiv eingesetzt werden: Es lähmt die Gesichtsmuskeln nur in dem Maß, dass die Falten dadurch geglättet werden. So können etwa die gefürchteten Krähenfüsse, Zornesfalten oder Stirnfalten effektvoll beseitigt werden. Eine Behandlung mit Botox hält bis maximal 7 Monate an. Optimale Behandlungsregion: Stirnfalten Zornesfalten Krähenfüsse Lidfalten
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